hallo ihr lieben,
endlich bin ich mal in der lage, mich lange genug im netz aufzuhalten, damit ihr was davon habt.
wir sind in st lucia, einem kleinen staedchen am indischen ozean, zwischen durban und mosambik.
das wetter ist wie in einem kalten sommer in kuehlungsborn. wir hatten heute den ersten regen, seit wir in afrika sind. nach einem langen strandspaziergang gab es heissen schokopudding zum aufwaermen. der wichtigste unterschied waren die fuenf nilpferde, die sich im wasser, 20 meter vor dem strand tummelten und wegen des wetters kaum auftauchen wollten.
ja, die tierwelt ist hier ueberhaupt beeindruckend. wir haben, ganz die touris, eine waltour gebucht, und wenn wir glueck haben, sehen wir buckelwale aus der naehe.
gegen anfang der reis haben wir einige tage im krueger nationalpark verbracht. erst dachten wir an eine gefuehrte tour, aber die waren so teuer und an dem tag, der uns am besten gepasst haette, ging auch keine los, also haben wir uns was anderes ueberlegt. wir haben ein auto gemietet:-) es ist zwar linksverkehr, aber ich bin ganz gut damit zurecht gekommen.
dann gings also auf in den kruger, wie man den namen hier schreibt. wir hatten nicht reserviert, aber das glueck war uns doch noch hold und nach twas nervenkitzel haben wir das vorletzte zelt gekauft und durften als camper bleiben. das zelt ist leider im kinderformat und sogar ich muss diagonal liegen, weil es so kurz ist:-)
im kruger gibt es eingezaunte camps, in denen man uebernachtet und isst und so weiter. im park selber darf man fast nur im auto umherfahren, aussteigen ist nur an wenigen raststaetten erlaubt. aber dafur laufen ja auch lauter tiere herum, denen man liber nur im auto begegnet.
unser erster zeltstandort war nahe am aussenzaun des camps. weil viele camper ausgiebig grillten - eine typische suedafrikanische taetigkeit - schlichen des abends aussen am zaun einige grusel grosse hyaenen herum. nachts machten die auch noch krach, dass man dachte, sie blasen zur attacke. war aber nur einbildung:-) in wirklichkeit sind sie einfach nicht drauf gekommen, ueber den zaun zu huepfen. zum glueck.
im park gab es dann tatsaechlich haufenweise afrikanische wildnis und mengen an tieren zu sehen. da trockenzeit ist, findet man an den wasserstellen am meisten. antilopen, warzenschweine, zebras, gnus, nilpferde, elefanten, krokodile, nashoerner, giraffen und loewen haben wir zu gesicht bekommen.
meine zeit ist um, bis bald
Freitag, 24. August 2007
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