hallo ihr lieben,
der tag war anstrengend, die walbeobachtungstour liegt hinter uns. wir hatten ziemlich wildes wetter und da es hier keinen hafen gibt, startet das boot direkt am strand. man wuchtet durch die brandung und wird nicht nur nass, sondern auch ganz gut durchgeschuettelt.
normalerweise ist es hinter der brandung ruhiger, aber bei unserem wetter war das meer erstaunlich huegelig. gut dass ich nicht so viel gefruehstueckt hatte:-) so musste ich nur ganz kurz ueber die reeling gucken... drei unserer acht mitfahrer hatten da laengeren aufenthalt. ich habe mich mit der zeit einigermassen an das geschaukele gewoehnt, so dass ich das meer bestaunen konnte. und natuerlich die buckelwale.
die hatten nicht viel lust und waren immer nur fuer eine weile zu sehen. aber denoch, ein bisschen konnten wir sie bestaunen. einer zeigte seine fluke, eine mutter war mit ihrem kind unterwegs. das war erst ein paar wochen alt und erst so gross wie ein pkw. ein anderer war nur 15 meter vor uns.
irgendwie hatte ich gehofft, die wale waeren mehr oder laenger zu sehen, oder wuerden andauernd auftauchen oder aus dem wasser springen. was man sich so zusammentraeumt. aber andererseits habe ich jetzt schon einen ganz anderen eindruck vom meer, kaum zwei kilometer vor der kueste kreucht und fleucht es unter der oberflaeche.
das meer kann angst machen, traurig, nachdenklich und froh. ohne dass es sich dabei anstrengen muesste, es ist einfach so.
Samstag, 25. August 2007
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