Mittwoch, 29. August 2007

suadafrika-zambia

extrakt aus einer schon geschriebenen mail:

abfahrt aus suedafrika

taxi zur durban station, bus nach joburg (der war fast puenktlich, obwohl recht viel stau war, also mit ernsthafen verspaetungen wuerde ich nicht rechnen), dann ein taxi. das war leider sauteuer, 25euro. und gruselig. als ich drinnen sass, merkte ich, es war gar kein echtes taxi, es hatte nur ein abnehmbares schild und kein taxameter. obwohl es das erste auto unter dem schlid metered taxi war. dann fing der typ noch an mit vorher zahlenn und mit ich kann nicht ganz bis zum flughafen fahren, sondern muss dich in der tiefgarage rauslassen!!!
ich protestierte ein bisschen und er sagte, er habe keine lizenz und es waere wegen der polizei, die duerfen nicht sehen, dass er geld bekommt.

wir einigten uns darauf, dass ich ihm das geld unauffaellig ins handschuhfach legte. und zum glueck kamen wir an vielen schildern mit der aufschrift airport vorbei. auch die tiefgarage gehoerte offensichtlich zum flughafen und war beleuchtet und belebt. ausserdem kannte ich sie von unserer ankunft. der abholer hatte damals auch dort geparkt. also ward alles gut. ich war schon sehr erleichtert.
ausserdem musste ich am flughafen ein bisschen warten, die zeit war weniger knapp, als gedacht.

in lusaka kam ich mit dem letzten flug an, der airport war schon so gut wie geschlossen und lag 25 km von der stadt weg. zum abholen hatte es keiner geschafft. also wieder taxi. diesmal ein taxifahrer mit nummer und uniform, aber wieder ohne taxameter. und sogar 30 euro, aber der echte preis fuer kenner liegt bei 20 wie ich hoere, also ganz ok.

und wohin sollte ich fahren? ohne reisefuehrer... ich kannte nur das liaison office der gossner mission und wusste nichts ausser dem stadtteil. zum glueck kannte der fahrer den ort und so kam ich, teilweise ueber gruselige unbeleuchtete sandwege an.

unangemeldet wie ich war, gab es gar keinen schlafplatz fuer mich, na dann aber doch. ich konnte mich ja auch als fast schon insider der gossner vorstellen.

nun werde ich ein paar tage hier sein, am 31 hole ich hanka ab und dann gehts los nach choma.

Montag, 27. August 2007

quiz

was ist auf der flagge von mosambik drauf?

a) christiankreuz und islamischer halbmond
b) krodil und adler
c) maschinengewehr und hacke

mein letzter tag als tourist

ja, das war heute.
wir waren in einem aquariumzoo, mit haien und delphinarium und alles so interessant.
in durban hat man schon ein bisschen angst, weil alle sagen, es sei nicht so sicher. huh!
und morgen muss ich acht stunden bus fahren, um nach joburg zu kommen, dann vom busbahnhof zum flughafen, 25km, wenn ich pech habe, mit einem sauteuren taxi, und dann in den flieger nach lusaka.

na, und dann geht mein asa/glen aufenthalt los.
bis bald
christian

Samstag, 25. August 2007

und noch ein paar worte zu mosambik

ja, in mossambik waren wir vor ein paar tagen. wir sind nur nach maputo gefahren, in die hauptstadt. dort haben wir drei tage verbracht. ein paar andere glen/asa leute haben wir besucht. martin, basia und lenka sind schon fast einen monat da, thesa und doris kamen gerade eingetrudelt.

die ersten drei haben wir schon bei der einreise im niemandsland genau zwischen swaziland und mosambik getroffen, unverabredet, unvermutet. sie muessen einmal im monat kurz das land verlassen, das hat mit den einreisebestimmungen zu tun. so ein treffen zu koordinieren waere so gut wie unmoeglich gewesen, ein riesenzufall.

maputo haben wir bei einem spaziergang am sonntag zum ersten mal richtig aufnehmen koennen. da war es recht verschlafen, sonnenheiss, gemuetlich. alles ist ein bisschen schmuddelig. es gibt eine kleine, alte portugiesenfestung. in deren innenhof liegt kein muell auf dem rasen. alte kanonen stehen im kreis, darinnen wohnen eidechsen.

das lebensgefuehl ist hier ein bisschen brasilianischer. alle schauen telenovelas, die in rio spielen, die muik ist brasilianisch inspiriert und portugiesisch spricht man sowieso. die leute sind freundlich und sehr gespraechig. ich usste mich mit meinem portunol so durchwursteln, das noetigste ging auch in englisch. aber wer fliessend portugiesisch spricht, findet hier im handumdrehen anschluss.

im innern der stadt gibt es den ehemaligen botanischen garten: umgeben von einem park steht ein ueberdachtes geruest, gross, wie ein stattliches tropenhaus. die waende bestehen aus schmalen brettern, dazwischen sind schlitze fuer die belueftung oder so. in dach und waenden klaffen grosse loecher, das innere ist verlassen. die wege sind noch huebsch angelegt, innen waechst eine vielfalt an interessanten pflanzen. doch das wasser, einst woh raffiniert zu brunnen und baechen arrangiert, quillt aus einer ecke des areales heraus und bildet im park pfuetzen und matsch. dazwischen spazieren paerchen und spielen kinder. wenn eine hochkultur untergeht, so koennte das aussehen.

an jeder wichtigeren ecke stehen unter einem bunten schirm leute, die auf einem tisch ein telefon vor sich haben. eine telefonzelle mit personal. ausserdem gibt es haendler, die obst und gemuese, zu kleinen pyramiden gestapelt verkaufen. und wehe, man moechte nur zwei orangen.
das geht nicht.

ein paar mal musste ich an ostberlin denken, wie es vor der wende war. einmal beim geschmack der broetchen, die wir in der baeckerei nahe der nationalgalerie bekamen. einmal in einem supermarkt. der hatte im inneren eine angeberische wendeltreppe in den zweiten stock. dort gab es ein paar kleine textilwarenlaeden mit kargen schaufenstern; alle waren geschlossen.

wir hatten nicht genug zeit, an die traumstraende weiterzufahren, aber mosambik wird mir in schoener erinnerung bleiben.

das naechst mal melde ich mich aus sambia und schreibe vielleicht schon nicht mehr aus der perspektive des touristen.

wale?

hallo ihr lieben,
der tag war anstrengend, die walbeobachtungstour liegt hinter uns. wir hatten ziemlich wildes wetter und da es hier keinen hafen gibt, startet das boot direkt am strand. man wuchtet durch die brandung und wird nicht nur nass, sondern auch ganz gut durchgeschuettelt.

normalerweise ist es hinter der brandung ruhiger, aber bei unserem wetter war das meer erstaunlich huegelig. gut dass ich nicht so viel gefruehstueckt hatte:-) so musste ich nur ganz kurz ueber die reeling gucken... drei unserer acht mitfahrer hatten da laengeren aufenthalt. ich habe mich mit der zeit einigermassen an das geschaukele gewoehnt, so dass ich das meer bestaunen konnte. und natuerlich die buckelwale.

die hatten nicht viel lust und waren immer nur fuer eine weile zu sehen. aber denoch, ein bisschen konnten wir sie bestaunen. einer zeigte seine fluke, eine mutter war mit ihrem kind unterwegs. das war erst ein paar wochen alt und erst so gross wie ein pkw. ein anderer war nur 15 meter vor uns.

irgendwie hatte ich gehofft, die wale waeren mehr oder laenger zu sehen, oder wuerden andauernd auftauchen oder aus dem wasser springen. was man sich so zusammentraeumt. aber andererseits habe ich jetzt schon einen ganz anderen eindruck vom meer, kaum zwei kilometer vor der kueste kreucht und fleucht es unter der oberflaeche.

das meer kann angst machen, traurig, nachdenklich und froh. ohne dass es sich dabei anstrengen muesste, es ist einfach so.

Freitag, 24. August 2007

neues aus afrika

hallo ihr lieben,
endlich bin ich mal in der lage, mich lange genug im netz aufzuhalten, damit ihr was davon habt.
wir sind in st lucia, einem kleinen staedchen am indischen ozean, zwischen durban und mosambik.
das wetter ist wie in einem kalten sommer in kuehlungsborn. wir hatten heute den ersten regen, seit wir in afrika sind. nach einem langen strandspaziergang gab es heissen schokopudding zum aufwaermen. der wichtigste unterschied waren die fuenf nilpferde, die sich im wasser, 20 meter vor dem strand tummelten und wegen des wetters kaum auftauchen wollten.

ja, die tierwelt ist hier ueberhaupt beeindruckend. wir haben, ganz die touris, eine waltour gebucht, und wenn wir glueck haben, sehen wir buckelwale aus der naehe.

gegen anfang der reis haben wir einige tage im krueger nationalpark verbracht. erst dachten wir an eine gefuehrte tour, aber die waren so teuer und an dem tag, der uns am besten gepasst haette, ging auch keine los, also haben wir uns was anderes ueberlegt. wir haben ein auto gemietet:-) es ist zwar linksverkehr, aber ich bin ganz gut damit zurecht gekommen.

dann gings also auf in den kruger, wie man den namen hier schreibt. wir hatten nicht reserviert, aber das glueck war uns doch noch hold und nach twas nervenkitzel haben wir das vorletzte zelt gekauft und durften als camper bleiben. das zelt ist leider im kinderformat und sogar ich muss diagonal liegen, weil es so kurz ist:-)

im kruger gibt es eingezaunte camps, in denen man uebernachtet und isst und so weiter. im park selber darf man fast nur im auto umherfahren, aussteigen ist nur an wenigen raststaetten erlaubt. aber dafur laufen ja auch lauter tiere herum, denen man liber nur im auto begegnet.

unser erster zeltstandort war nahe am aussenzaun des camps. weil viele camper ausgiebig grillten - eine typische suedafrikanische taetigkeit - schlichen des abends aussen am zaun einige grusel grosse hyaenen herum. nachts machten die auch noch krach, dass man dachte, sie blasen zur attacke. war aber nur einbildung:-) in wirklichkeit sind sie einfach nicht drauf gekommen, ueber den zaun zu huepfen. zum glueck.

im park gab es dann tatsaechlich haufenweise afrikanische wildnis und mengen an tieren zu sehen. da trockenzeit ist, findet man an den wasserstellen am meisten. antilopen, warzenschweine, zebras, gnus, nilpferde, elefanten, krokodile, nashoerner, giraffen und loewen haben wir zu gesicht bekommen.

meine zeit ist um, bis bald

Donnerstag, 9. August 2007

dubai

dubai.
hier waren wir also auch. und zwar von mittenacht bis frueh um vier.
alle shopen hier im riesigen duty free shop.
bunte mischung, alle kulturen und nationen verteten, so scheint es.
manu sagt: eine messe fuer menschen.
wir tun es den indern gleich und machen uns auf dem boden lang.
bei emirates gabs im flugzeug uebrigens videospiele und huenchen und eis und die cabin cew sprach ungefaehr zehn sprachen.
um mitternacht sind hier uebrigens grade 35 grad celsius, zum glueck nur draussen.
bis denn